Welches Konzept wird hier beschrieben?
Um faire Konditionen und gleiche Chancen für Schüler*innen mit Migrationshintergrund aber dadurch auch für alle zu schaffen, müssen Schulen die migrationsbedingte Heterogenität berücksichtigen, indem sie Möglichkeiten des Reflektierens der eigenen kulturellen Prägung und kulturellen Gebundenheit und der Überwindung des eigenen Ethnozentrismus anbieten, um zu einen bewussten Umgang mit bestehenden Vorurteilen und Stereotypen sowie Bewusstsein für andere Kulturen, Akzeptanz von Kulturunterschieden und die Entwicklung von Ambiguitätstoleranz in der Interaktion mit „Fremden“ führen zu können.
Die Wertschätzung kultureller Vielfalt durch Beachtung und Respekt sowie Sensibilisierung gegenüber der „Andersheit“ ist ein fortwährend und dynamischer Lern- und Veränderungsprozess, der auf Differenzerfahrungen von „Eigenem“ und “Fremdem“ basiert.
Nachhaltige langfristige Förderung, sowie Mehrsprachigkeit als Basisregel bei Entwicklung von Handlungs-, Interaktions- und Reflexionsfähigkeiten sind die Grundlagen für eine humane, demokratische und zukunftsorientierte Schule.